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Pressemitteilungen des DLV |
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Pressemitteilung vom21.01.2012 |
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Berlin, 21. Januar 2012 P R E S S E M I T T E I L U N G Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2025 um die Hälfte reduzieren: LandFrauen gehen es an „Die Hälfte der Lebensmittelproduktion landet in den Industriestaaten nach Schätzung der Welternährungsorganisation (FAO) auf dem Müll. Das sind deutliche Zeichen für die verloren gegangene Wertschätzung von Lebensmitteln, die jeden einzelnen Verbraucher, ebenso wie Politik und Wirtschaft zum Handeln auffordern müssen. Wir schließen uns dem Ziel der FAO an, bis zum Jahr 2025 Lebensmittelabfälle um die Hälfte zu reduzieren. Die Aufgabe der LandFrauen sehen wir vor allem in der Verbraucheraufklärung. Hier haben wir in zahlreichen Projekten auf Bundes- und Landesebene schon vieles geleistet“, so Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) auf dem diesjährigen BäuerinnenForum zum Thema „Lebensmittelverschwendung. Was können wir tun?“ anlässlich der Internationalen Grünen Woche. Auf dem Treff für landwirtschaftliche Unternehmerinnen waren rund 300 Bäuerinnen zu Gast. Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller, verwies in seinem Grußwort auf die aktuelle Informationskampagne des Bundesministeriums zum Mindesthaltbarkeitsdatum. Es werde fälschlicherweise oft mit dem Verfallsdatum verwechselt. Mit der vom Bundeslandwirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie zu Lebensmittelabfällen in Deutschland werde eine Datenbasis geschaffen, die konkrete Handlungsansätze zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen aufzeigen soll. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im März 2012 vorliegen. Der Regisseur Valentin Thurn zeigte mit Kurzbeiträgen aus seinem Dokumentarfilm „Taste the waste - Die globale Lebensmittelverschwendung“ die Ursachen auf. In Supermärkten würden beispielsweise Milchprodukte sehr häufig noch vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums entsorgt. In der Landwirtschaft haben sich die Nachernteverluste durch technische Errungenschaften deutlich reduziert. Jedoch fordern teilweise unsinnige Vermarktungs- und Handelsnormen von den Landwirten, nicht normgerechte Erntemengen zu verwerfen. Nicht alle Podiumsteilnehmer stimmten den Ausführungen von Valentin Thurn zu. So hätten die Landwirtschaft und der Handel schon aus wirtschaftlichen Gründen kein Interesse an Verlusten, sagten Hans- Jürgen Matern von der METRO AG und Petra Nüssle vom Deutschen Bauernverband. Dr. Evelyn Schmidtke vom Verbraucherzentrale Bundesverband und Gerd Häuser vom Bundesverband Deutsche Tafel sahen dagegen die Verantwortung nicht allein beim Verbraucher, sondern bei allen Akteuren einschließlich Politik. „LandFrauen unterstützen ausdrücklich die Initiativen des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die zu verbessertem Verbraucherwissen führen“, betonte dlv-Präsidentin Scherb. Die langjährigen Bildungsprojekte der LandFrauen mit Kindern zum Kochen, zum richtigen Umgang mit Nahrungsmitteln sowie zumHaushalten zeigten schon vielfache Wirkung und führten zu sichtbaren Verhaltensänderungen im Umgang mit Lebensmitteln. „Der Deutsche LandFrauenverband fordert deshalb weiterhin, dass dieVerbraucherbildung als Schulfach in allgemeinbildende Schulen fest verankert wird.“ Pressekontakt: Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv) Ursula Zimmermann Tel: 030-2844 92914 zimmermann@landfrauen.inf |
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Pressemitteilung 42/11 |
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HausWirtschaft darf nicht sterben LandFrauen im internationalen Diskurs um Zukunft der hauswirtschaftlichen Berufe „Es ist fünf nach zwölf. Wir müssen jetzt die Weichen für die Zukunft der hauswirtschaftlichen Berufe neu stellen. Sonst stirbt dieser Berufszweig aus“. Mit dieser Botschaft reist die Erste Vizepräsidentin des Deutschen LandFrauenverbands HanneloreWörz zu dem Internationalen Kongress "Haus-Wirtschaf(f)t- Zukunft", der vom 29.November bis 1. Dezember 2011 in Wien stattfinden wird. Dringender Handlungsbedarf sei geboten. Das zeige der dramatische Rückgang der Ausbildungszahlen in den letzten Jahren. Während es im Jahr 2004 in Deutschland noch 13.300 Auszubildende in der Hauswirtschaft gab, waren es 2006 rund 11.700 und im Jahr 2010 nur noch rund 10.000 Auszubildende. Die Ausbildung müsse den Marktgegebenheiten und Erwartungen der Arbeitgeber angepasst werden, lautet eine Kernforderung des dlv. Würden etwa Wahlqualifikationen innerhalb der Ausbildung eingerichtet werden, könnten die Auszubildenden auf die späteren Einsatzgebiete noch besser vorbereiten werden. Dies sei derzeit in Deutschland im Gespräch, so Hannelore Wörz. Hauswirtschaftliche Qualifikationen werden in wichtigen Zukunftsmärkten benötigt, etwa für Betreuungsleistungen in sozialen Einrichtungen, wie Seniorenwohnheimen oder Wohngruppen und Hausgemeinschaften für Senioren, Demenzkranke und Pflegebedürftige. Auch in der Schul und Ganztagsverpflegung gebe es Entwicklungspotential. Insgesamt werde die Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen durch Privathaushalte angesichts der zunehmenden Berufstätigkeit beider Partner bzw. Elternteile noch weiter steigen. Mit den richtigen fachlichen Schwerpunkten würden sich außerdem im ländlichen Raum vielfältige neue berufliche Chancen bieten, etwa im Landtourismus, der Gastronomie auf landwirtschaftlichen Betrieben sowie in der Direktvermarktung. „Wenn die Hauswirtschaft sich nicht von den angrenzenden Berufen verdrängen lassen will, muss sie schnell zielorientiert handeln. Gemeinsam müssen wir es schaffen, junge Menschen für diesen anspruchsvollen Beruf zu begeistern. Der Deutsche LandFrauenverband fühlt sich der Zukunftssicherung der Hauswirtschaft seit je her verpflichtet und bietet den hauswirtschaftlichen Verbänden seine konstruktive Zusammenarbeit an“, schließt die dlv-Vizepräsidentin. Pressekontakt: Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv) Ursula Zimmermann Tel: 030-2844 92914 zimmermann@landfrauen.info |
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Pressemitteilung des DLV |
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Deutscher LandFrauentag 2012
am Dienstag, 12. Juni 2012
14.00 – 17.00 Uhr
in der EWE‐Arena Oldenburg
Weser‐Ems‐Halle, Europaplatz 12, 26123 Oldenburg
„Unterwegs zu neuen Chancen!„
Nach einem Sommer, in dem LandFrauenvereine bundesweit viele kleine und größere Strecken zurückgelegt haben, um das LandFrauen‐Netzwerk zu stärken und neue Kontakte zu knüpfen, werden im Juni 2012 LandFrauen aus allen Himmelsrichtungen zum Deutschen LandFrauentag 2012 in der EWE‐Arena in Oldenburg zusammenkommen. Alle LandFrauen sind schon jetzt herzlich dazu eingeladen! Anmeldungen zum Deutschen LandFrauentag sind ab dem 1. Oktober 2011 direkt beim Deutschen LandFrauenverband möglich. Um die Anmeldeerfassung zu erleichtern wird ab dem 1. Oktober nur eine Online‐Anmeldung über www.landfrauen.info angeboten. Zur Teilnahme am Deutschen LandFrauentag 2012 werden keine Platzkontingente für die Landesverbände bereitgehalten. Die Teilnahme‐bestätigung erfolgt nach dem Eingangsdatum der Anmeldung. Wir freuen uns auf Sie!
Deutscher LandFrauenverband Claire‐Waldoff‐Str. 7, 0117 Berlin Tel: 030‐2844929‐10 Internet: www.landfrauen.info
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Pressemitteilung 38/2011 |
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P R E S S E M I T T E I L U N G Zeit ist wichtig, aber nicht alles LandFrauenverband zum achten Familienbericht: Frauen müssen endlich soviel verdienen wie Männer „Wenn Zeit die Leitwährung der Familienpolitik ist, dann muss sie auch auf die Gleichstellungspolitik ausstrahlen und zu mehr Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer führen“, betont Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv) zum jetzt vorgestellten achten Familienbericht. Die Sachverständigenkommission unterbreitet darin Vorschläge für eine familienfreundliche Zeitpolitik, die sich an Unternehmen, Kommunen und das gesellschaftliche Engagement älterer Menschen richtet. „Das sind alles Wünsche an Dritte, die den Familien zwar entgegen kommen, aber an den tradierten Rollenbildern nicht rütteln. Zeit ist wichtig, aber längst nicht alles.“ Weiter sagt Scherb zu den Realitäten in den Familien: „Ebenso wichtig sind Familieneinkommen und die innerfamiliäre Organisation. Solange Frauen für ihre Arbeit durchschnittlich ein um 23 Prozent geringeres Entgelt erhalten als Männer, wird es kaum gelingen, die Zeitkonten von Frauen und Männern auszugleichen. In den ländlichen Räumen klafft diese Differenz um weitere 8 Prozent auseinander. So sind Familien auf den meist besser bezahlten Job der Väter angewiesen. In diesem Familienmodell übernehmen die Mütter den Part der unbezahlten Familienarbeit.“ Mehr Zeit für die Familie darf nicht zu Diskriminierungen bei Arbeit, Karriere und den Alterseinkünften führen. „Hier muss die Politik endlich aktiv werden. Mehr Chancengerechtigkeit kommt den Familien zugute und schafft die nötigen Freiräume für das Miteinander und das Dasein füreinander. Nur so können die familiären Werte auch in der Zukunft erhalten bleiben“, ist Brigitte Scherb überzeugt.
Pressekontakt: Ursula Zimmermann Tel: 030-2844 92914 zimmermann@landfrauen.info |
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Ingrid Apel neue Geschäftsführerin des DLV |
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Ingrid Apel neue Hauptgeschäftsführerin des Deutschen LandFrauenverbandes dlv-Präsidentin Scherb würdigt die Erfolge von Dr. Evelyn Schmidtke, die zum Verbraucherzentrale Bundesverband wechselt Ingrid Apel übernimmt am 1. Oktober die Hauptgeschäftsführung des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv). Sie folgt in dieser Position Dr. Evelyn Schmidtke, die zum Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) wechselt und dort ab 1. Oktober als Mitglied der Geschäftsleitung den Fachbereich Gesundheit und Ernährung leiten wird. Der Deutsche LandFrauenverband mit Sitz in Berlin zählt eine halbe Million Mitglieder und vertritt die Interessen der Frauen und ihrer Familien im ländlichen Raum. Ingrid Apel studierte Agrarökonomie und Kommunikationswissenschaften in Bonn, Toulouse und Berlin. Sie startete ihre berufliche Laufbahn bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und war dort als Bonner Büroleiterin für das „Bauernecho“ tätig, das nach der Wende von der FAZ übernommen worden war. Anschließend war sie Pressesprecherin des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten und der Trinkwasserbranche. Apel lebte und arbeitete zehn Jahre in Paris. Vor ihrem Wechsel zum Deutschen LandFrauenverband führte sie die Geschäfte der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft. Sie verantwortete dort die strategische und inhaltliche Positionierung der damals noch sehr jungen Stiftung und trug maßgeblich zum Erfolg des Schlüsselprojektes „Kunst fürs Dorf – Dörfer für Kunst“ bei, das 2009 zum ersten Mal in Mecklenburg-Vorpommern stattgefunden hat. Die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes, Brigitte Scherb, würdigte das überaus große Engagement von Dr. Evelyn Schmidtke und dankte ihr für die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt und Hauptamt. „Frau Dr. Schmidtke hat den Verband in den vergangenen Jahren entscheidend mitgestaltet und ihm sehr wichtige Impulse für die Zukunft gegeben“, betonte die dlv-Präsidentin. Evelyn Schmidtke verantwortete unter anderem die Umsetzung des aid-Ernährungsführerscheins durch LandFrauen und setzte sich für die Verbandsentwicklung sowie die Schärfung des frauenpolitischen Profils des LandFrauenverbandes ein. Sie freue sich, dass Frau Dr. Schmidtke eine neue berufliche Herausforderung gefunden habe und wünsche ihr dafür viel Erfolg, sagte Scherb. |
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Dr. Evelyn Schmitke
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Ingrid Apel
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