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Aktuelles |
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Themar Lebensmittelverschwendung |
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P R E S S E E R K L Ä R U N G
Deutscher LandFrauenverband e. V. (dlv) Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon 030 – 2844 92910 Telefax 030 – 2844 92919 E-Mail Info@LandFrauen.info Internet www.LandFrauen.info
LandFrauen fordern Runden Tisch für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln Anlässlich der Konferenz des Bundesverbraucherministeriums „Zu gut für die Tonne“ erklärt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv): „Mit der heutigen Konferenz wurde ein wichtiger Anfang gemacht, um die beteiligten Akteure zu einem ersten Austausch zusammen zu führen. Nun ist es geboten, langfristig tragfähige Strategien auf der Grundlage von Fakten zu entwickeln, um nachhaltig Veränderungsprozesse in Gang zu setzen. Nordrhein-Westfalen hat es vorgemacht. Jetzt muss auch auf Bundesebene ein Runder Tisch eingerichtet werden, um die Wertschätzung von Lebensmitteln in der Gesellschaft wieder fester zu verankern. Der Deutsche LandFrauenverband sieht sich in der Pflicht, am Ziel der EU-Kommission, bis 2025 die Lebensmittelverluste um die Hälfte zu reduzieren, mit zu arbeiten. Die Aufgabe der Land- Frauen sehe ich vor allem in der Verbraucherbildung. Insbesondere die Angebote von LandFrauen als externe Fachkräfte in der schulischen Bildung haben sich in den letzten Jahren immer weiter professionalisiert und sind zum Markenkern der LandFrauenarbeit geworden. LandFrauen sind jedoch nicht nur an Schulen unterwegs; auch die Zielgruppe Erwachsene haben sie fest im Blick, beispielsweise als Botschafterinnen für Agrarprodukte, die häufig mit Supermärkten vor Ort zusammenarbeiten. 53 kg vermeidbare Abfälle pro Person und Jahr sind erschreckend. In unseren Privathaushalten wächst eine Generation heran, die sich von den Ursprungsprodukten und der landwirtschaftlichen Erzeugung immer mehr entfremdet. Aus den familiären Strukturen heraus erfahren Kinder immer weniger Grundlagenwissen über die Verarbeitung von Nahrungsmitteln, Ernährung oder hauswirtschaftliches Management. Der dlv setzt sich deshalb dafür ein, Ernährungs- und Verbraucherbildung als festen Bestandteil des Schulunterrichts zu verankern. Unsere Angebote für jung wie für alt sind ausbaufähig und Partner für eine Zusammenarbeit immer herzlich willkommen.“ Pressekontakt: Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv) Ursula Zimmermann Tel: 030-2844 929 14; Mail: zimmermann@landfrauen.info Berlin, 27. März 2012 P R E S S E E R K L Ä R U N G |
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Hauswirtschaft darf nicht sterben |
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HausWirtschaft darf nicht sterben LandFrauen im internationalen Diskurs um Zukunft der hauswirtschaftlichen Berufe „Es ist fünf nach zwölf. Wir müssen jetzt die Weichen für die Zukunft der hauswirtschaftlichen Berufe neu stellen. Sonst stirbt dieser Berufszweig aus“. Mit dieser Botschaft reist die Erste Vizepräsidentin des Deutschen LandFrauenverbands Hannelore Wörz zu dem Internationalen Kongress "Haus-Wirtschaf(f)t- Zukunft", der vom 29.November bis 1. Dezember 2011 in Wien stattfindenwird. Dringender Handlungsbedarf sei geboten. Das zeige der dramatische Rückgang der Ausbildungszahlen in den letzten Jahren. Während es im Jahr 2004 in Deutschland noch 13.300 Auszubildende in der Hauswirtschaft gab, waren es 2006 rund 11.700 und im Jahr 2010 nur noch rund 10.000 Auszubildende. Die Ausbildung müsse den Marktgegebenheiten und Erwartungen der Arbeitgeber angepasst werden, lautet eine Kernforderung des dlv. Würden etwa Wahlqualifikationen innerhalb der Ausbildung eingerichtet werden, könnten die Auszubildenden auf die späteren Einsatzgebiete noch besser vorbereiten werden. Dies sei derzeit in Deutschland im Gespräch, so Hannelore Wörz. Hauswirtschaftliche Qualifikationen werden in wichtigen Zukunftsmärkten benötigt, etwa für Betreuungsleistungen in sozialen Einrichtungen, wie Seniorenwohnheimen oder Wohngruppen und Hausgemeinschaften für Senioren, Demenzkranke und Pflegebedürftige. Auch in der Schul und Ganztagsverpflegung gebe es Entwicklungspotential. Insgesamt werde die Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen durch Privathaushalte angesichts der zunehmenden Berufstätigkeit beider Partner bzw. Elternteile noch weiter steigen. Mit den richtigen fachlichen Schwerpunkten würden sich außerdem im ländlichen Raum vielfältige neue berufliche Chancen bieten, etwa im Landtourismus, der Gastronomie auf landwirtschaftlichen Betrieben sowie in der Direktvermarktung. „Wenn die Hauswirtschaft sich nicht von den angrenzenden Berufen verdrängen lassen will, muss sie schnell zielorientiert handeln. Gemeinsam müssen wir es schaffen, junge Menschen für diesen anspruchsvollen Beruf zu begeistern. Der Deutsche LandFrauenverband fühlt sich der Zukunftssicherung der Hauswirtschaft seit je her verpflichtet und bietet den hauswirtschaftlichen Verbänden seine konstruktive Zusammenarbeit an“, schließt die dlv-Vizepräsidentin.
Pressekontakt: Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv) Ursula Zimmermann Tel: 030-2844 92914 zimmermann@landfrauen.info |
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Den demographischen Wandel gestalten |
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Den Demografischen Wandel gestalten: Ländlicher Raum muss Wirtschaftsstandort bleiben! LandFrauen nutzen Einkommens- und Erwerbschancen Der demografische Wandel ist Realität und nicht mehr rückgängig zu machen. Ländliche Räume sind durch den Wegzug junger Menschen zusätzlich betroffen. Daraus ergeben sich enorme Herausforderungen für die Gestaltung des sozialen Zusammenlebens. Politik und Wirtschaft haben den „Wirtschaftsfaktor Alter“ längst als Marktpotenzial erkannt. Im Widerspruch dazu stehen die wachsenden Lücken der Grundversorgung in ländlichen Regionen und die schwierige Finanzierung von sozialen Dienstleistungen, in denen überproportional Frauen tätig sind. Genau in diesem Spektrum bewegen sich viele Projekte und Geschäftsideen von LandFrauen, wie z.B. Serviceagenturen und Seniorenbegleiterinnen, die in erster Linie auf die Teilhabe an Beschäftigung gerichtet sind und auch das soziale Umfeld im Blick haben. Hieran anknüpfend fordert der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) das Marktpotenzial des demografischen Wandels für Einkommen und Erwerb besser zu erschließen und Frauen dabei zu unterstützen. Ausgehend von einer differenzierten Betrachtung der ländlichen Räume sind die folgenden Rahmenbedingungen realitätsnah und zukunftsweisend zu gestalten: 1. Die Regionalentwicklung auf die demografische Entwicklung ausrichten. Dreh- und Angelpunkt für den Erhalt der Lebensqualität ist eine bedarfsgerechte Infrastrukturanbindung. Dazu gehört auch das schnelle Internet. Unternehmen und ihre Beschäftigten sind auf verlässliche Versorgungsstrukturen genauso angewiesen wie Familien und ältere Menschen. Angesichts klammer Haushaltskassen setzen die Kommunen gerade hier den Rotstift an, was fatale Folgen für die Zukunftsfähigkeit der Dörfer hat. Hier muss die Regionalentwicklung ausgleichend eingreifen. Dazu muss das Know-how und die Sichtweise von Frauen zwingend in die Entscheidungsprozesse integriert werden. Insbesondere sind alternative Dienstleistungsangebote, soziale Infrastrukturleistungen sowie LandFrauenprojekte, die sich in diesem Kontext bewegen, mit Mitteln der Regionalentwicklung zu fördern. Notwendig sind ebenso Bürokratieabbau, Förderrichtlinien, die den tatsächlichen Praxisbedarf widerspiegeln und ein besseres Zusammenspiel verschiedener Fördertöpfe bei übergreifenden Projekten. 2. Ländliche Infrastruktur: Mit den LandFrauen nach Alternativen suchen Aus den Veränderungen in der Altersstruktur und der Lockerung familiärer Bindungen ergeben sich regional stark abweichend veränderte Bedarfsstrukturen für soziale und haushaltnahe Dienstleistungen. Gleichzeitig werden Leistungen der Grundversorgung nachgefragt, die bisher so nicht anfielen oder innerhalb der Familien erbracht wurden. Der beste Weg zu bedarfsgerechten Angeboten führt über die Aktivierung örtlicher Dienstleister. Hierbei einzubeziehen sind auch die LandFrauen-Netzwerke mit ihren guten Vor-Ort-Kenntnissen. 3. Mehr Nachhaltigkeit für die Ressource „menschlicheArbeitskraft“ Fachwissen, soziale Kompetenz sowie der Umgang mit neuen beruflichen Herausforderungen sind heute bis zum Ende des Erwerbslebens gefordert. Dazu muss die individuelle Arbeitsfähigkeit länger erhalten bleiben, aber nicht jede Arbeit ist gleichgut für jede Altersgruppe geeignet. Unternehmen sind aufgefordert, die Arbeitsplätze altersgerecht zu gestalten. Die Alternative dazu ist der Wechsel in ein anderes Betätigungsfeld. Um einen altersbedingten Wechsel rechtzeitig vorzubereiten, müssen im Rahmen der Beschäftigungsförderung geeignete Beratungs-, Bildungs- und Trainingsangebote geschaffen werden. 4. Bleibeperspektiven für junge Menschen schaffen Mit guten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen werden die Weichen in Richtung Dableiben oder Weggehen gestellt. Wirtschaftsunternehmen und Kommunen sind in der Pflicht, hier gegenzusteuern, zumal sie durch den damit einher gehenden Fachkräftemangel selbst betroffen sind. Viele Frauen in ländlichen Regionen können ihr berufliches Fachwissen nur deshalb nicht einsetzen, weil die Arbeits- und Wohninfrastruktur nicht mit den Erfordernissen der Arbeitsplätze in Einklang steht. Familienfreundliche Arbeitszeiten, Unterstützung bei der Kinderbetreuung und Pflege von Familienangehörigen, Flexibilität bezüglich Arbeitsort und –umfang sowie permanente betriebliche Weiterbildung binden Fachkräfte nicht nur an die Unternehmen, sondern auch an die Region. Über die Wirtschaftsförderung sind Rahmenbedingungen zu schaffen, die insbesondere im Bereich der demografiebezogenen Dienstleistungen neue Wertschöpfungsketten und in Folge Existenzgründungen von und für Frauen ermöglichen. 5. Den Markt für soziale Dienstleistungen entwickeln und punktuell fördern Der demografische Wandel verändert die Konsumnachfrage. Allerdings gibt es keinen Automatismus. Viele Seniorenhaushalte verfügen nicht über finanzielle Ressourcen, um sich Leistungen jenseits staatlich gewährter Hilfen am legalen Markt einzukaufen. Andere sind nicht bereit, selbst dafür zu zahlen. Hier ist eine Veränderung der Einstellung in den Köpfen unumgänglich, die auf mehr Eigenverantwortung und Vorsorge zielt. Ein solches Umdenken erfordertbreite Sensibilisierung und verläuft langfristig. Deshalb sindÜbergangslösungen für die heutige Seniorengeneration erforderlich. Solange die Voraussetzungen für einen freien Markt fehlen, sind Anreize durch staatliche Förderungen sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite unumgänglich. Bei Pflegeleistungen kann sich der Markt zur Befriedigung individueller Bedarfe nur schwer entwickeln, weil vieles staatlich reguliert und standardisiert ist. Deshalb müssen für die Finanzierung von Pflege- und ergänzenden hauswirtschaftlichen Leistungen persönliche Budgets eingerichtet werden, um die Verwendung der Mittel nach dem tatsächlichen Bedarf zu ermöglichen. 6. Geschlechtsbedingte Einkommensunterschiede beseitigen (Equal Pay Gap) Der Bedarf nach Dienstleistungen rund um soziale Betreuung, Pflege und Wohnen kann mit den vorhandenen überwiegend auf Frauenarbeit und Ehrenamt basierenden Strukturen nicht mehr abgedeckt werden. Auch ein zeitweiser Ausstieg aus dem Beruf ist für Frauen problematisch, denn er bedeutet Einkommensverzicht und Brüche im Berufsverlauf. Mit seinen extrem niedrigen Entgelten befindet sich das Preis-Leistungsgefüge dieser Berufsfelder in einer Schieflage. Denn niedrige Löhne bedeuten zwar niedrige Marktpreise, aber auch schlechtes Image, das durch Schwarzarbeit sowie Missbrauch von ehrenamtlichem Engagement verstärkt wird. Deshalb führt kein Weg an professioneller und bezahlbarer Pflege und Betreuung vorbei. Um Qualität und Berufs-Know-how zu halten, müssen die Entgelte aufgewertet werden und die tatsächlichen Arbeitsanforderungen widerspiegeln. Nur so können diese Dienstleistungen eine höhere gesellschaftliche Anerkennung erfahren und für Frauen und Männer gleichermaßen Erwerbsperspektiven bieten. Vom Präsidium des dlv am 09.11.2010 beschlossen. Deutscher LandFrauenverband e. V. (dlv) Claire-Waldoff-Straße 7,10117 Berlin Telefon 030 – 28 44 929 – 10 Telefax 00 – 28 44 929 – 19 E-Mail Info@LandFrauen.info Internet www.LandFrauen.info |
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Brandschutzaufklärung |
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Sehr geehrte Damen des Landfrauenverbandes, durch Internetrecherchen sind wir auf das große Netz der Landfrauenverbände aufmerksam geworden und haben uns mit Ihrer interessanten Arbeit vertraut gemacht. Unser Ausschuss Brandschutzaufklärung und -erziehung arbeitet ehrenamtlich für den DFV (Deutschen Feuerwehrverband) und die vfdb (Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.). Unser Ziel ist es, über Brandgefahren aufzuklären und über vorbeugende Schutzmaßnahmen zu informieren, um Leben zu retten und Sachwerte zu sichern. Viele Unfälle können durch bessere Präventionsarbeit verhindert werden. Wir laden Sie sehr herzlich ein, sich über unsere Arbeit auf unserer Homepage www.mission-sicheres-zuhause.de zu informieren. In Kooperation mit dem Unternehmen Lidl beschäftigen wir uns aktuell zur Sommer- und Grillzeit intensiv mit dem Thema „Sicheres Grillen“. Es ist uns wichtig, grundlegendes Wissen und wichtige Sicherheitshinweise im Umgang mit offenem Feuer der Öffentlichkeit nah zu bringen. Im Rahmen dieser Kampagne möchten wir auf unserer Homepage köstliche Grillrezepte in Kombination mit wichtigen Sicherheitstipps veröffentlichen. Immer wieder sterben und verunglücken Menschen beim Grillen, dabei könnten diese Unfälle alle verhindert werden. Wir rufen nun alle Grillfreunde auf, uns Ihre leckersten Grillrezepte zu senden und somit unsere Kampagne „Sicheres Grillen“ weiter mit köstlichem Inhalt zu füllen. Aus den Reihen der Landfrauen Unterstützung für unser Projekt zu erhalten, würde uns sehr freuen und wir hoffen auf viele interessante Zuschriften. Als Dankeschön für ein veröffentlichtes Rezept bieten wir Ihnen selbstgewähltes Material zur Brandschutzaufklärung im Wert von 120 Euro aus dem Shop unserer Homepage. Dort finden Sie interessantes Material von Comics, Postern, Handbüchern bis hin zu Kuschel- und Handspielpuppen. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung und freue mich von Ihnen zu hören. Mit freundlichen Grüßen Martina Stölzel Mission Sicheres Zuhause |
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